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Definition:
 | Ein mit Frakturen einhergehender Verlust bzw.
Verminderung von Knochenmasse, -struktur und -funktion |
Prävalenz:
 | ca. 10 % der Bevölkerung betroffen |
 | häufigste Knochenerkrankung |
 | Die Inzidenz nichtvertebraler Frakturen bei Frauen über
65 Jahre beträgt 3500 pro 100 000/Jahr (Seelay 1991) |
 | Jede 3. bis 4. Frau im Alter von 70 Jahren hat mindestens
eine osteoporotische Fraktur |
Alters- und Geschlechtsdisposition:
 | Altersgipfel bei Frauen zwischen 50 und 60 Jahren |
 | Altersgipfel bei Männern nach dem 60. Lebensjahr |
 | Frauen sind zehnmal häufiger betroffen als Männer |
Einteilung:
| Klassifizierung |
Häufigkeit
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| Primäre Osteoporose |
95% aller Fälle
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| Sekundäre Osteoporose |
Endokrine Osteoporose
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2% aller Fälle
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Verschiedene Formen
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3% aller Fälle
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Ursachen der primären Osteoporose (Hypothesen):
 | Mangel an Sexualhormonen:
 | Verlust an Knochenmasse wird mehr durch die
Menopausendauer als durch das Alter bestimmt |
 | Östrogensubstitution gleich nach Einsetzen der Menopause
verzögert Skelettatrophie. |
 | Östrogenmangel → erhöhte Empfindlichkeit des Skeletts gegenüber PTH und Abfall des
Schutzfaktors Calcitonin im Alter → relativer Anstieg des Serumcalciums
→ verminderte PTH-Sekretion →
verminderte Synthese von 1,25-(OH)2-D3 → verminderte Calciumresorption
→ erhöhte renale Calciumausscheidung →
Knochenschwund begrenzt (,,slow loser") bzw. unbegrenzt (,,fast
loser") |
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 | wahrscheinlich multifaktorielle Ursache:
 | genetische Faktoren |
 | gestörte Knochenbildung in der Jugend |
 | bestimmte alimentäre Pathogene (Störungen der
intestinalen Calciumresorption durch Alkohol, Nikotin, Coffein) |
 | Änderung des Hormonstatus im Alter |
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Geschlechtsdisposition:
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alle Fälle
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Frauen
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Männer
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primäre Osteoporose
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95%
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85%
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20%
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| sekundäre Osteoporose |
endokrine Osteoporose
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2%
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13%
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60%
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übrige Formen
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3%
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2%
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20%
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Diagnostik:
Siehe auch:
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