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Material:
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frischer Stuhl |
Hinweis zur Abnahme:
 | frische Stuhlproben |
 | bei negativem Ergebnis und weiter bestehendem klinischen
Verdacht ggf. zwei weitere Proben einsenden |
 | umgehend zum Labor bringen (Fahrdienst) |
Klinik:
 | Meteorismus |
 | Obstipation |
 | Durchfall
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 | Prädisponierend wirken:
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 | Hefepilze im Darm können durch proteolytische Enzyme
Hautkrankheiten triggern:
 | CAVE: bei Hauterkrankungen meist fehlende Darm-Symptomatik! |
 | Psoriasis |
 | Neurodermitis |
 | seborrhoisches Ekzem |
 | Windeldermatitis |
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Spezies:
naturheilkundlicher Ansatz (Symbioselenkung):
 | Die Therapie einer Symbiosestörung des Darmes bezweckt
die Wiederherstellung bzw. Erhaltung der normalen Florabesiedlung durch
Anwendung von physiologischen Bakterienkulturen in einem probiotisch
vorbereiteten Milieu. Die Symbioselenkung (Synonym: Mikrobiologische Therapie)
stellt eine Basistherapie dar, die zusammen mit durchaus unterschiedlichen,
möglichst jedoch natürlich orientierten Therapieformen angewendet werden
sollte. Im Falle zwingend erforderlicher antibiotischer und
chemotherapeutischer Maßnahmen im Rahmen der Akutmedizin und bei
Pilzinfektionen des Interstinaltraktes wirkt die Symbioselenkung einer
negativen Beeinflussung des Immunsystems entgegen.
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 | Folgendes Therapieschema hat sich bei Patienten mit
Hefepilzbefall (pathogene Candida-Arten) bewährt:
 | Umstellung der Ernährung auf eine Anti-Pilz-Kost |
 | Mindestens 3-wöchige antimykotische Therapie |
 | Symbioselenkung (sofort nach der antimykotischen
Therapie)
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 | weitere Informationen siehe z.B. Praxisleitfaden
Naturheilkunde, Urban & Fischer Verlag, 2000 |
Hinweis:
 | Bei positivem Befund ist auch nach weiteren
Lokalisationen zu suchen (z.B. Rachen, Vagina) |
 | Sexualpartner in Diagnostik einbeziehen und ggf.
behandeln |
Siehe auch:
 | Direktnachweise/kulturelle Methoden:
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 | serologische Methoden:
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