| HBs-Antigen |
Anti-HBc-AK |
Anti-HBs-AK |
Beurteilung |
| Negativ |
Negativ |
Negativ |
 | kein Hinweis für eine Hepatitis B-Infektion |
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 | Hepatitis B-Infektion in der Inkubationszeit (2-6 Monate), bei Verdacht auf frische Infektion sind Kontrollen notwendig; eine Infektiosität ist möglich!
 | weitere Diagnostik (bei Verdacht auf eine frische Infektion):
 | Kontrollen: HBs-Ag, Anti-HBc, Anti-HBc-IgM, Anti-HBs |
 | ggf. HBV-DNA-PCR (früh positiv, sehr sensitiv) |
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 | 5-10% der HBV-Infektionen bleiben HBs-Ag-negativ!
 | weitere Diagnostik:
 | HBV-DNA-PCR |
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| Positiv |
Negativ |
Negativ |
 | Beginn der (klinischen) HBV-Infektion
 | Zeitfenster dieser Konstellation: einige Wochen (dann erfolgt die Bildung von Anti-HBc), eine Infektiosität ist anzunehmen. Das Anti-HBc-IgM wird häufig schon früher positiv! |
 | weitere Diagnostik
 | Anti-HBc-IgM |
 | HBV-DNA-PCR |
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| Positiv |
Positiv |
Negativ |
 | akute, infektiöse Hepatitis B
 | Bei Nachweis des HBs-Antigens ≥6 Monate ist ein Übergang in einen chronischen Verlauf anzunehmen. Zur Abklärung diesbezüglich kann die PCR hilfreich sein, die früher negativ wird. Das Anti-HBc-IgM ist fast immer positiv (DD zu chronischem Verlauf). |
 | weitere Diagnostik
 | Anti-HBc-IgM |
 | HBV-DNA-PCR |
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 | chronische Hepatitis B
 | Definition: Persistenz des HBs-Antigens über mehr als 6 Monate, spätere Serokonversionen sind jedoch nicht auszuschließen. |
 | Die Persistenz von HBV-DNA über mehr als 8 Wochen ist ein Hinweis für einen chronischen Verlauf. Das Anti-HBc-IgM ist häufig negativ (falls eine länger zurückliegende Infektionvorliegt). |
 | weitere Diagnostik
 | Kontrollen: HBs-Ag, Anti-HBc, Anti-HBc-IgM, Anti-HBs |
 | HBV-DNA-PCR |
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| Negativ |
Positiv |
Positiv |
 | durchstandene Hepatitis B-Infektion
 | Von einer Infektiosität ist nicht auszugehen, eine Immunität besteht in Abhängigkeit der Höhe des Anti-HBs-Antikörpers. |
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| Negativ |
Negativ |
Positiv |
 | Zustand nach Impfung
 | Eine Immunität besteht in Abhängigkeit der Höhe des Anti-HBs-Antikörpers. |
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 | durchstandene Hepatitis B-Infektion
 | meist ist auch das Anti-HBc positiv, selten liegt ein isoliertes Anti-HBs als Hinweis auf eine durchstandene Hepatitis B vor! |
 | Von einer Infektiosität ist nicht auszugehen, eine Immunität besteht in Abhängigkeit der Höhe des Anti-HBs-Antikörpers. |
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| Negativ |
Positiv |
Negativ |
 | durchstandene Hepatitis B-Infektion
 | Von einer Infektiosität ist nicht auszugehen, eine Immunität bezüglich einer Neuinfektion ist fraglich. |
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 | low-level-HBs-Antigen-Träger
 | chronischer Verlauf mit HBs-Antigen-Titern unterhalb der Nachweisgrenze. Eine Infektiosität ist nicht auszuschließen, eine Superinfektion mit Hepatitis D ist möglich. Meist klinisch unauffällige Verläufe. |
 | weitere Diagnostik
 | Kontrollen: HBs-Ag, Anti-HBc, Anti-HBc-IgM, Anti-HBs |
 | HBV-DNA-PCR |
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 | Serokonversion einer frischen Hepatitis
 | Stadium der Serokonversion von HBs-Antigen zum Anti-HBs-Ak, eine Infektiosität ist noch wahrscheinlich, eine Ausheilung ist jedoch anzunehmen. |
 | weitere Diagnostik:
 | Kontrollen: HBs-Ag, Anti-HBc, Anti-HBc-IgM, Anti-HBs |
 | HBV-DNA-PCR |
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